> Rasen-Pflege

Unkräuter im Rasen

Auf Rasenflächen, die ständig sehr kurz geschoren werden, kommt es allmählich zu einer Ausbreitung von Unkräutern, die wegen ihrer geringen Wuchshöhe dem Schnitt entgehen. Es handelt sich z. B. um Wegerich, Löwenzahn, Gänseblümchen, Ehrenpreis, Hornkraut und Kleearten.
Logisch: Wenn das Gras lückig wird, – durch zu kurzes (Tot-)Mähen und durch Hunger –, gibt es Platz für „Unkräuter“.
Man kann die artenreiche Zusammensetzung der Narbe in Kauf nehmen und sich an dem Anblick von blühenden Gänseblümchen, Ehrenpreis oder anderen Kräutern freuen, zumal die Nutzung des Rasens für Spiel und Sport dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Wollen Sie jedoch einen ‚unkrautfreien’ Rasen, stellen Sie Ihre Mäh-Gewohnheiten um, und vergessen Sie nicht, zu düngen!
Den Rasengräsern wird durch das Mähen und die Entfernung des Mähgutes viel Stickstoff entzogen, den sie gebrauchen, um die verlorengegangene Substanz zu ersetzen. Daher haben die speziellen Rasendünger einen hohen Stickstoffgehalt, den sie langsam freisetzen.
Nehmen Sie kein „Blaukorn“, - damit düngen Sie auf die Dauer nur das Moos und das Unkraut!


Leicht pflegbar - durch umlaufende Mähkante 


Moos im Rasen

Neben den Unkräutern kann Moos auf älteren Rasenflächen sehr lästig werden. Vielfach handelt es sich um zu nasse (Staunässe), sauerstoffarme, mit Nährstoffen mangelhaft versorgte Böden.
Meistens stellen wir jedoch fest: Der Rasen wurde zu tief geschnitten!
Die Rasengräser verhungern hierbei, weil sie zu wenig Blattgrün behalten, um die vorhandenen Nährstoffe verarbeiten zu können. Eine zu starke Beschattung der Flächen kommt oft hinzu, somit ist die Assimilation noch mehr gemindert, und die Gräser gehen weiter zurück.
Dies alles fördert die Moosausbreitung, denn: Wenn das Sonnenlicht auf die - meist feuchte - Bodenoberfläche fällt, haben Moose beste Bedingungen und keine Konkurrenz.
Die chemische Moosbekämpfung mit Spezialmitteln hat nur dann nachhaltigen Erfolg, wenn die aufgezeigten Mängel abgestellt werden.
Sofern im Frühjahr Moos vorhanden ist, sollte dieses auf jeden Fall mit einem Eisenrechen oder einem Vertikutiergerät ausgeharkt werden.
Danach wird der Rasen gegebenenfalls nachgesät, gründlich gedüngt, und:
In Zukunft anständig behandelt.

„Stellen Sie Ihren Rasenmäher auf 5 (mind. 3,5) cm Schnitthöhe ein, und schweißen Sie ihn hier fest."
Dieses ist eine erprobte Methode, um viele Rasenprobleme für immer zu beseitigen.


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