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> Durst ! |
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Liebe Gartenfreunde, |
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„ Einmal gießen - immer gießen “ hat unsere Oma stets verkündet. - Im Gemüsegarten, wo die Pflanzen durch ein (oberflächiges) Gießen zur Bildung von oberflächennahen Wurzeln veranlaßt werden können, ist dieser Satz durchaus berechtigt. Jedoch : Leider lassen zur Zeit viele Gartenbesitzer manche ihrer wertvollen Pflanzen einfach vertrocknen, ... weil „ Oma “ diesen verhängnisvollen Satz gesagt hat.
Nun ist es doch ganz sicher ein Unterschied, ob man gewisse Pflanzen durch zusätzliche Wassergaben ‚ verwöhnt ’ ..., ... oder ob man seinen Pflanzen durch eine Mindestversorgung das Leben rettet!
Vielerorts sehen wir jetzt Pflanzen, die unter extremem Wassermangel leiden !
Wenn nun jemand seinen Rasen weiterhin kurz mäht, und damit erreicht, daß dieser gänzlich verbrennt, so ist dies nicht unbedingt tragisch (Wenn er’s denn schön findet ...) Nach den nächsten ausgiebigen Regenfällen wird der Rasen schon wiederkommen .
Wenn zum Beispiel Stauden wie die Astilben eintrocknen, weil ihre Wasserreserven aufgebraucht sind, - auch nicht so schlimm, nächstes Jahr sind sie sicher wieder da ...
Auch vielen Laubgehölzen muß die derzeitige extreme Trockenheit nicht viel schaden; sie machen einfach etwas früher „ Herbst “. Die Azalee, welche nun Mehltau bekommt, wird’s auch überleben ..
* Wenn aber wertvolle Gehölze, wie Rhododendren, Bäume oder Kletterpflanzen verdursten, dann müssen wir uns doch schon überlegen, ob wir hier nicht ein „Schlechtes Geschäft“ machen, indem wir meinen, hier mit Wasser sparen zu müssen.
Rechnen wir doch einmal aus:
Selbst wenn wir für einen Kubikmeter Wasser mit allen Nebenkosten 6 € bezahlen müßten, wir mit diesen 1.000 Litern aber, in 10 x 100 Litern verteilt, 10 Gehölze retten können, welche einen Wiederbeschaffungswert von je 30 bis 60 € haben ..
... brauchen wir hierfür überhaupt zu rechnen ??
** Wie aber verteilt man nun 1 Kubikmeter Wasser auf 10 Rhododendren?
(Schließlich müssen wir ja nicht unbedingt den ganzen Garten unter Wasser setzen, und damit das meiste Wasser unnütz vergeuden!)
Ganz einfach: > den Gartenschlauch auf „Tröpfeln“ einregeln, > ihn direkt unter die Pflanze legen, > und ihn dort einige Stunden vergessen ... > ... und dann weiter zur nächsten Pflanze ...
- So retten Sie die Bedürftigen, und gehen sparsam mit dem Wasser um.
Schließlich hat unser Grün auch einen Wert, der nicht nur in € zu messen ist!
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